Mountainbike-Elite trifft sich in Windhaag
Der „ASVÖ Österreich Mountainbike Grand Prix“ ist seit vielen Jahren ein Fixtermin für Mountainbike-Fahrer. Sechs verschiedene Bewerbe decken die gesamte Bandbreite des Bikens ab, vom Nachwuchs-Rennen bis zum Profi-Event.
Höhepunkt des zweitägigen Spektakels ist das Elite-Rennen am Sonntag, das jährlich die Besten der Besten nach Windhaag lockt. Als einziges C1-Rennen in Oberösterreich genießt der „ASVÖ Österreich Mountainbike Grand Prix“ eine Ausnahmestellung: Spitzenfahrer können hier wichtige Punkte für eine WM- oder EM-Qualifizierung sammeln. Außerdem wird bei den Rennen der Klassen Elite Herren, U23, Damen und Masters um die Titel der OÖ Landesmeisterschaften gekämpft.
Trickreiche Strecke
Nationale und internationale Stars der Mountainbike-Szene werden sich beim „ASVÖ Österreich Grand Prix“ auch heuer wieder zahlreichen Herausforderungen stellen – denn der Schlossgraben-Rundkurs wartet mit einigen äußerst trickreichen Passagen auf: Dazu zählen anspruchsvolle Serpentinen ebenso wie der 75 Grad steile Burgruinen-Downhill. Spektakulär ist auch die jüngste Attraktion der spannenden Strecke. Sie ist zehn Meter hoch und hat ein Gefälle von mehr als 80 Prozent: die Krückl-Rampe beim Kalvarienberg. Auf der überdimensionalen Holzkonstruktion erreichen die Fahrer in Sekundenbruchteilen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.
Ausruhen können sich die Fahrer auf dem einzigartigen Kurs rund um die Burgruine Windhaag jedenfalls nicht: Auf steile Anstiege folgen extrem schwere Abfahrten, die von den Athleten volle Konzentration verlangen. Die in jeder Hinsicht teuflischste Stelle ist jedoch das nicht umsonst so genannte „Höllenloch“. Nur wenige Zentimeter bleiben den Fahrern auf beiden Seiten, um das anspruchsvolle Gesteinsloch zu passieren. Außerdem wird gemunkelt, dass eine teuflische Gestalt dort ihr Unwesen treibt.
Aber wahre Teufelsbiker lassen sich natürlich nicht so leicht ins Bockshorn jagen, deshalb darf man sich auch heuer auf eine unterhaltsame und sportliche Veranstaltung in Windhaag freuen.





























